Dienstag, 30. Oktober 2007

Dhyana

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Na
ja doch noch ein Tempel. Der Bong-Eunsa ist auch kein x-beliebiger. Hier wird landesweit die Special Task Force der Zen Meditationsmönche ausgebildet. Dementsprechend geht es hier in der hügeligen Anlage auch umtriebig zu.

Foto: Tempelraum, Parkettboden, Wandgemälde, fünf Kerzenleuchter, drei goldene Buddhas, Mönch mit gefalteten Händen, Altar, sechs am Boden sitzende betende Frauen, zwei Handtaschen, zwei Vasen mit Blumen, zwei leere Vasen

Seit über zwölfhundert Jahren in Betrieb wird mittlerweile das Heiligtum ironischerweise von Hochhäusern des Finanzdistriktes, der sich wesentlich kürzerer bisheriger Lebensdauer erfreut, umzingelt.

Foto: Tempel mit Sonnenrad im Dach, zwei schreitende Mönche, zwei Hochhäuser, blauer Himmel, drei kleinere Wölkchen.

Zwei Welten stoßen also hier aufeinander. Während im gesegneten Areal alles leise und gemächlich abläuft, herrscht draußen die gewohnte Hektik der geschäftshyperaktiven Einheimischen. Es ist Mittag, beinahe jedes Lebewesen im Businessgwand nutzt den schönen Tag, um die kurze Pause draußen zu verbringen.

Foto: elf schwarzgekleidete Menschen, ein Arbeiter im verdreckten Overall, vier Parkbänke, Pflasterboden, Herbstlaub, sechs Bäume

Von seltsamen Erinnerungen geplagt, verließ der Wanderer fluchtartig diesen Ort und verbrachte den Rest des Tages an seinem Lieblingsplatz in Seoul, am Han River.
Dieser wirklich mächtige Strom wird an beiden Ufern von wunderbar angelegten Parks gesäumt. Diese sind so weitläufig, dass nur vereinzelt Radfahrer, Jogger oder Spaziergänger die Meditationen des Streuners stören. So starrt er verzückt ins Wasser und wartet. Seit er nämlich den koreanischen Blockbuster des Vorjahres "The Host" gesehen hat, wartet er, ob dieses leider sehr unbekannte Monster der Filmgeschichte, das unter den Brücken haust, doch noch vor seinen Augen auftaucht.

Foto: dreiundzwanzig geschwungene Brückenpfeiler, Wasser

Ja das war es schon für heute, kurz und bündig. Da die Gemeinde sowieso mit zu vielen Fotos in der letzten Zeit zugesabbert wurde, kann nun jeder sein Bild anhand seiner Fantasie basteln.

Ich geh jetzt noch ins Konzert, Gaia spielen in einem Club. Wunderbarer Hardrock, mit grandioser Weiblichkeit an den Instrumenten.

Foto: Emil ( lachend)

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

:-)))))
das letzte foto gefällt mir besonder gut - emil (lachend)! Na endlich!... müssen wir uns hier keine sorgen mehr machen.

Weil geteilter neid nur halber neid ist, habe ich mich eben mit irmi getroffen - als protestveranstaltung gegen aufkommendes reisefieber - und wir haben uns gefragt, wann denn nun das welcome-essen bei dir stattfindet mit fotoschau, zu dem wir uns hiermit höflich einladen. termin hätten wir auch schon einen passenden... :-)))

nein, im ernst. wir rätseln hier, ob der wunderbare blog am 4. oder am 6. 11. ausläuft? gib mal bescheid!

und schönes reisen noch!!!

Alles Liebe, ofiga

Anonym hat gesagt…

du wirst es nicht glauben,da habe ich glatt eine gebrauchsanweisung aus japan bekommen wie man die bilder sichtbar machen kann- was es nicht alles gibt, ich weiß du bist kein lapp du bist top und wenn du willst wolln
hast am sonntag besuch aus molln.!!!????
dein eduart
P.S. ofiga hat sich lange nicht gemeldet aber jetzt wo es ums essen geht.......:o((((